top of page
IMG_0343  BN1_edited_edited.jpg

Osteopathie

Die Osteopathie betrachtet den Patienten immer in seiner Gesamtheit. Sie dient auch im präventiven Sinne der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen. Dabei bedient sich der Osteopath gezielter manueller Untersuchungs- und Behandlungstechniken. Oberste Ziele sind zum einen die Wiederherstellung der Beweglichkeit  sowie der Funktionsfähigkeit betroffener Strukturen. Zum anderen versucht der Osteopath die körpereigenen Selbstheilungskräfte in Gang zu setzen. Dazu werden genaueste Kenntnisse über die gesamte Anatomie und Physiologie sowie über die gegenseitigen Wirkungsmechanismen benötigt.

Anwendungsbereiche & Grenzen der Osteopathie

 

Die Grenzen der Osteopathie sind dort erreicht, wo die Selbstheilungskräfte des Körpers versagen. Ebenso wenig wie die Schulmedizin kann Osteopathie absolute Heilung versprechen. Osteopathie als eigenständige Medizin ist immer in Ergänzung zur Schulmedizin zu verstehen. Vor allem auch deswegen, weil der Osteopath oftmals auf Befunde, klinische Diagnostik oder bildgebende Verfahren angewiesen ist und hier den Kontakt mit entsprechenden Ärzten aktiv sucht.


Bewährt hat sich die Osteopathie bei einer Vielzahl von Beschwerden, wie z.B. bei

  • Problemen im Bereich des Bewegungsapparates

  • internistischen Problematiken oder aber

  • Störungen im Hals-Nasen-Ohren Bereich.


Das Therapie-Spektrum reicht von

  • Gelenk- und Rückenproblemen über

  • Verdauungsstörungen

  • Sodbrennen bis hin zu

  • Kopfschmerzen

  • Migräne

  • Tinitus 

  • Kiefergelenkproblematiken CMD

  • Konzentrationsprobleme in der Schule

  • Unruhige Verhaltensmuster

     

Osteopathie allerdings ist keine Notfallmedizin. Ebenso müssen schwere und akute Verletzungen zunächst einmal schulmedizinisch versorgt und behandelt werden. Gleiches gilt bei Infektionen oder seelischen Problemen.

 


Behandlungsablauf

Vor jeder osteopathischen Therapie ist es zwingend erforderlich, eine ausführliche Krankengeschichte (Anamnese) zu erheben. Dazu können gegebenenfalls auch fachärztliche Diagnosen und Behandlungsdokumentationen erforderlich sein. Aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeit der verschiedensten Funktionen in unserem Körper ist es für die richtige Therapiewahl absolut unerlässlich, die Anamnese so detailliert wie nur irgend möglich zu gestalten. 

Neben der Patientenbefragung dienen dem Osteopathen dazu manuelle Untersuchungstechniken. Basierend auf der Anamnese wird ein individueller Behandlungsplan mit Empfehlungen für den Patienten erstellt.


Auf eine Behandlung kann der Körper bis zu zwei Wochen danach noch reagieren, so dass in der Regel längere Behandlungsintervalle durchgeführt werden. 

Bereits nach vier- bis fünfmaliger Behandlung können erste Verbesserungen der Beschwerden erzielt werden. Babies und Kinder reagieren wesentlich schneller.

bottom of page